Alte Samen, neuer Wert

Meine Großmutter, die leider im August 2020 verstorben ist, hatte die gleiche Sammel-Leidenschaft wie ich: die Aufbewahrung von Samen. Und jetzt habe ich, was von ihren aufbewahrten Samen zu finden war, in meinen Besitz übernommen. Neben Klassiker wie etwa Ringel- und Mohnblumensamen, haben wir auch eine echte Rarität gefunden, die Samen eines Tulpenbaums. Allgemein muss ich sagen, dass ich mit Altbeständen von verschiedenen Samen bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Richtig gelagert versprechen selbst alte Samen (8 Jahre+) eine gute Keimrate. Sie haben eben ein wenig gelänger geschlafen, bis sie geweckt werden.

Die Vermehrung des Tulpenbaums mittels Samen soll laut meiner Lektüre sehr langwierig sein. Es wird auch empfohlen die Keimung im September durchzuführen. Jungpflanzen sind nicht winterhart und müssen im ersten Jahr frostfrei untergebracht werden.


Soweit, so gut - es geht nun ans Werk! Gegen alle Empfehlungen die Samen im Herbst auszusäen, werde ich mich ein paar Monate eher an das Projekt wagen. Denn dort wo der Tulpenbaum sein Plätzchen finden soll, empfiehlt es sich wirklich sehr kräftige Pflanzen einzusetzen, die eine gewisse Größe erreicht haben und widerstandsfähiger sind.

Jedenfalls ist es ein weiteres, spannendes Projekt für diese Gartensaison. Und auch irgendwie eine Herzensangelegenheit, da ich etwas, was meiner Großmutter genauso wichtig war, weiterführen kann.


Liebe Grüße, Bettina

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