Projekt: Luffa-Schwämme

Alle Jahre wieder beginnen die Vorbereitungen zur Gartensaison mit den Worten: "Diesmal weniger!". Im Mai, wenn sich die Vorbereitungen bereits gelegt haben und das Ausmaß eben dieser deutlich wird, folgt der obligatorische Satz: "Nächstes Jahr ganz bestimmt!". Ich muss mir dieses Jahr aber selbst auf die Schulter klopfen und meine dezente Zurückhaltung bezüglich der gezogenen Jungpflanzen festhalten. Es war soweit gut, zumindest bis ich vor ein paar Tagen über einen Beitrag, der die Luffa- oder Schwammgurke ausführlich lobend erwähnt hat, gestolpert bin. Die Samen waren schnell organisiert und jetzt überprüfe ich regelmäßig ob mein neues Projekt - die Herstellung von Luffa-Schwämme für den Eigengebrauch in Küche und Bad - schon zu Keimen beginnt.

Die Schwammgurke stammt aus Afrika, Asien, Australien und Lateinamerika. Demnach benötigt die Pflanze für gesundes Wachstum und reiche Ernte viel Wärme. Die optimale Keimtemperatur sollte um die 25 Grad betragen. Die Wuchshöhe von 2 Meter kann durch Rankhilfen erreicht werden.


Faszinierend an diesem Projekt ist einmal mehr, dass es immer wieder Gegenstände des täglichen Lebens gibt, die man durch nachhaltige Alternativen austauschen kann. Und seine eigenen Schwämme für die Körperreinigung und zur Verwendung im Haushalt wachsen zu lassen, ist wohl unter den Top 10 ganz weit oben. Der Erwerb der Samen ist auch eine einmalige Anschaffung, da es sich hierbei um Sortenreinheit handelt und Samen für die nächste Generation aus der reifen Ernte gewonnen werden können.

Und irgendwo in meinem Kopf geistert auch eine wage Idee herum, wie man diese Schwämmen mit einem Seifenstück verbinden kann. Das Projekt bleibt also spannend und mal sehen was sich daraus noch für Folgen entwickeln.


Liebe Grüße,


Bettina

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